Warum gibt es unsere Spezialsprechstunde?

Sozial-emotionale Probleme

Kinder und Jugendliche stehen im Lauf ihrer Entwicklung immer wieder vor neuen Herausforderungen. Manchmal fällt es
ihnen schwer, mit Gefühlen umzugehen, Freundschaften aufzubauen, Konflikte zu lösen oder ihren Platz in Familie, Schule
und sozialem Umfeld zu finden. Auffälliges, zurückgezogenes oder besonders sensibles Verhalten kann Ausdruck ganz
unterschiedlicher Belastungen sein.

Gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen und seiner Familie schauen wir darauf, was hinter dem Verhalten stehen könnte und welche Faktoren sich gegenseitig beeinflussen. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Symptome, sondern
auch Beziehungen, Entwicklung, Alltag und das soziale Umfeld. Unser Ziel ist es, früh zu verstehen, wo Unterstützung
hilfreich ist und gemeinsam Wege zu entwickeln, die das Kind oder Jugendlichen und die Familie nachhaltig stärken.

Unser Blick bei miafamilia

Dabei betrachten wir nicht nur das Verhalten des Kindes oder des Jugendlichen, sondern auch seine Beziehungen, seine
Entwicklung und das familiäre und soziale Umfeld.

Schulische Leistungsprobleme

Wenn Lernen dauerhaft schwerfällt, Noten plötzlich schlechter werden oder ein Kind oder Jugendlicher trotz großer Anstrengung sein Potenzial nicht ausschöpfen kann, können sehr unterschiedliche Ursachen dahinterstehen. Konzentrationsprobleme, Teilleistungsstörungen, emotionale Belastungen, Ängste, ADHS oder auch eine Über- beziehungsweise Unterforderung können das schulische Lernen beeinflussen.

Eine sorgfältige Leistungsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen kann dabei helfen, individuelle Stärken und Schwierigkeiten genauer zu erkennen und mögliche Ursachen voneinander zu unterscheiden. In unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis in Berlin betrachten wir schulische Leistungsprobleme nicht isoliert, sondern beziehen auch die persönliche Entwicklung, die emotionale Situation und das familiäre und soziale Umfeld mit ein.

Je nach Fragestellung kann die Diagnostik unterschiedliche Bereiche wie Aufmerksamkeit, Konzentration, schulische Fähigkeiten sowie die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit mit einbeziehen. Auf dieser Grundlage können wir gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen und seiner Familie besser verstehen, wo Schwierigkeiten entstehen und welche Unterstützung sinnvoll sein kann.

Unser Blick bei miafamilia

Schulische Schwierigkeiten erzählen nicht immer die ganze Geschichte. Uns ist wichtig, nicht nur auf Leistungen und Ergebnisse zu schauen, sondern individuelle Fähigkeiten, Bedürfnisse und Belastungen zu verstehen. So können wir gemeinsam herausfinden, was hinter den Schwierigkeiten steht und welche nächsten Schritte Familie helfen können.

Ängste und Depressionen

Ängste gehören zur normalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wenn Sorgen und Ängste jedoch zunehmend den Alltag bestimmen, zu Rückzug führen oder Schule, Freundschaften und Familienleben beeinträchtigen, kann Unterstützung sinnvoll sein. Auch depressive Entwicklungen zeigen sich bei jungen Menschen nicht immer durch offensichtliche Traurigkeit. Gereiztheit, Antriebslosigkeit, Rückzug, Schlafprobleme oder der Verlust von Freude können ebenfalls Hinweise auf eine zunehmende psychische Belastung sein. In unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis in Berlin nehmen wir solche Veränderungen ernst und versuchen gemeinsam zu verstehen, was das Kind oder den Jugendlichen belastet und welche Faktoren dazu beitragen. Eine sorgfältige kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik hilft dabei, Ängste, depressive Symptome und mögliche weitere Belastungen einzuordnen.

Dabei beziehen wir auch die persönliche Entwicklung sowie die familiäre, schulische und soziale Situation des Kindes oder Jugendlichen mit ein. Je früher belastende Entwicklungen erkannt und verstanden werden, desto eher können wir gemeinsam passende Unterstützung anbieten und verhindern, dass sich Schwierigkeiten zunehmend verfestigen. Je nach individuellem Bedarf können Beratung, psychotherapeutische Begleitung oder weitere kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sein.

Unser Blick bei miafamilia

Ängste und depressive Entwicklungen betrachten wir nicht losgelöst vom Alltag, der Entwicklung und den Beziehungen eines Kindes oder Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen und seiner Familie möchten wir verstehen, welche Belastungen eine Rolle spielen, was Ängste oder depressive Symptome verstärken oder aufrechterhalten und was dabei hilft, wieder mehr Sicherheit, Zuversicht und Lebensfreude zu entwickeln.

ADHS und ADS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den häufigsten neuroentwicklungsbedingten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Sie kann sich durch Schwierigkeiten bei der Steuerung der Aufmerksamkeit, impulsives Verhalten und – bei einem Teil der Betroffenen – durch eine ausgeprägte körperliche Unruhe zeigen.

Stehen vor allem Unaufmerksamkeit und Konzentrationsschwierigkeiten im Vordergrund, ohne dass eine deutliche Hyperaktivität besteht, wird umgangssprachlich häufig von ADS gesprochen. Diese Kinder oder Jugendlichen wirken beispielsweise verträumt, sind leicht ablenkbar, vergessen häufiger Dinge oder benötigen viel Zeit, um Aufgaben zu beginnen und zu Ende zu führen. Gerade weil die typische körperliche Unruhe fehlen kann, werden ihre Schwierigkeiten manchmal erst später wahrgenommen.

Die Ausprägung kann von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein und sich auf Schule, Familie, Freundschaften und das Selbstbild auswirken. Nicht jede Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeit bedeutet jedoch automatisch ADHS. Deshalb ist eine sorgfältige und umfassende ADHS-Diagnostik wichtig, um die individuellen Schwierigkeiten einzuordnen und mögliche andere Ursachen oder begleitende Belastungen zu berücksichtigen.

Unser Blick bei miafamilia

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den häufigsten neuroentwicklungsbedingten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Sie kann sich durch Schwierigkeiten bei der Steuerung der Aufmerksamkeit, impulsives Verhalten und – bei einem Teil der Betroffenen – durch eine ausgeprägte körperliche Unruhe zeigen.

Stehen vor allem Unaufmerksamkeit und Konzentrationsschwierigkeiten im Vordergrund, ohne dass eine deutliche Hyperaktivität besteht, wird umgangssprachlich häufig von ADS gesprochen. Diese Kinder oder Jugendlichen wirken beispielsweise verträumt, sind leicht ablenkbar, vergessen häufiger Dinge oder benötigen viel Zeit, um Aufgaben zu beginnen und zu Ende zu führen. Gerade weil die typische körperliche Unruhe fehlen kann, werden ihre Schwierigkeiten manchmal erst später wahrgenommen.

Die Ausprägung kann von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein und sich auf Schule, Familie, Freundschaften und das Selbstbild auswirken. Nicht jede Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeit bedeutet jedoch automatisch ADHS. Deshalb ist eine sorgfältige und umfassende ADHS-Diagnostik wichtig, um die individuellen Schwierigkeiten einzuordnen und mögliche andere Ursachen oder begleitende Belastungen zu berücksichtigen.

Sie möchten mehr über die diagnostische Abklärung erfahren?
Erfahren Sie hier mehr über Ablauf und Möglichkeiten unserer ADHS-Diagnostik für Kinder und Jugendliche in Berlin. Hier klicken

Andere Vorstellungsgründe

Kinder und Jugendliche können aus ganz unterschiedlichen Gründen psychische oder körperlich-seelische Belastungen entwickeln. Manche Schwierigkeiten treten plötzlich auf, andere entwickeln sich über einen längeren Zeitraum oder werden erst sichtbar, wenn sie den Alltag, die Schule, Freundschaften oder das Familienleben zunehmend beeinflussen.

Zu unserem Behandlungsspektrum gehören unter anderem Essstörungen, Einnässen und Einkoten, posttraumatische Belastungsstörungen und andere Folgen traumatischer Erfahrungen, Ticstörungen, Suchtprobleme sowie Zwangsstörungen.

Unser Blick bei miafamilia

Unabhängig vom jeweiligen Beschwerdebild möchten wir zunächst verstehen, was hinter den Schwierigkeiten steht und welche individuellen, familiären oder sozialen Faktoren eine Rolle spielen. Gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen und seiner Familie klären wir, welche Form der Unterstützung sinnvoll ist und entwickeln daraus die nächsten Schritte.

Autismus-Spektrum

Autismus ist eine neuroentwicklungsbedingte Besonderheit, die sich unter anderem auf die soziale Kommunikation und Interaktion sowie auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen auswirken kann. Manche Kinder und Jugendliche zeigen besondere Interessen, wiederkehrende Verhaltensweisen oder ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Routinen und Vorhersehbarkeit. Fähigkeiten, Bedürfnisse und Herausforderungen können dabei sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – daher spricht man von einem Autismus-Spektrum.

Nicht jedes ungewöhnliche Verhalten oder jede Schwierigkeit im sozialen Miteinander ist jedoch ein Hinweis auf Autismus. Wenn Eltern, Schule oder andere Bezugspersonen Veränderungen oder Besonderheiten wahrnehmen, ist es wichtig, zunächst die Entwicklung und Lebenssituation des Kindes oder Jugendlichen differenziert zu betrachten.

In unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis in Berlin begleiten wir Kinder und Jugendliche mit Besonderheiten aus dem Autismus-Spektrum sowie ihre Familien. Dabei möchten wir verstehen, wie das Kind oder der Jugendliche seine Umwelt erlebt, wo individuelle Stärken liegen und in welchen Situationen Schwierigkeiten oder Belastungen entstehen. Eltern und – soweit sinnvoll – weitere wichtige Bezugspersonen beziehen wir in diesen Prozess mit ein.

Bitte beachten Sie: Eine umfassende spezifische Autismus-Diagnostik bieten wir derzeit aus Kapazitätsgründen nicht an. Die Ergänzung eines entsprechenden diagnostischen Angebots ist voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2027 möglich.

Unser Blick bei miafamilia

Autismus kann sich bei Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich zeigen. Deshalb betrachten wir Besonderheiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion, im Umgang mit Veränderungen und Routinen sowie in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen immer im Zusammenhang mit der individuellen Entwicklung und Lebenssituation.

Gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen und seiner Familie möchten wir verstehen, wie es seine Umwelt erlebt, wo besondere Stärken liegen, welche Situationen zu Belastungen führen und welche Unterstützung im Alltag hilfreich sein kann. Dabei geht es uns nicht darum, Besonderheiten vorschnell als Defizite zu bewerten, sondern ein differenziertes Verständnis für die individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Herausforderungen zu entwickeln.